Diese Frauen haben gerade einen sechsmonatigen Nähkurs absolviert. Es ist das erste Mal, dass überhaupt eine der Frauen einen Abschluss gemacht – oder berufliche Anerkennung erfahren hat.

Sie lernten traditinelle Saris zu bähen, für sich selbst und fürjunge Frauen an der Schwelle zum Erwachsenalter. Dir lernten Bsbykleidung zu nähen, Unterwäsche und Tunika-Oberteile mit passenden Hosen. Jeden Tag übten sie wie man stickt und wie man feine Seiden- und Satinstoffe über die Nähmaschine führt. Fast lle Frauen im Nähkurs tragen ihre Eigenkreationen und sind stolz darauf, nun sich selbst und ihre Familie einkleiden zu können und außerdem auch andere Dorfbewohner.

Sie lernten auch etwas über Gemeinschaft. Jeder Nähkurs der in einem unserer Zentren durchgeführt wird, bringt Frauen zusammen, die sich bislang nicht kannten. Manchmal kommen die Frauen aus unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, manchmal sogar aus einander nicht wohlgesonnenen. Manchmal kommen sie aus unterschiedlichen Familientraditionen, sie sind Dalits oder kommen aus anderen Kasten, die sonst kaum etwas miteinander zu tun haben. Kulturelle Barrieren werden überwunden und Freundschaften gebildet während Knopflöcher genäht oder Schnitte nachgezeichnet werden. Bei  jedem Abschluss gibt es gemischte Gefühle: Die Feude über Erreichtes, gleichtzeitig jedoch die Trauer über die Trennung.

Wir sind dankbar dafür, dassviele dieser Frauen werden nun Teil von Kleingruppen werden, die sich in der Verwaltung ihrer Finanzen gegenseitig untestützen. Wir helfen den Frauen dabei zu lernen, mit Geld umzugehen, Kleinkreditde zu beantragen, sich gegenseitig zu unterstützen und dabei zu unterstützen, dass ihr jeweiliges neues Start-up Erfolg hat. Frauen in diesen Gruppen untersstützen sich gegenseitig,wenn eine von ihnen für eine medizinische Behandlung zusätzliche finanzielle Mittel braucht oder Hilfe braucht, ein neues Start-up Unterstützung braucht. Hier hat Verdrängungswettbewerb keinen Platz. Sie arbeiten zusammen und ermutigen einander: Frauen helfen Frauen, sie befähigen sich gegenseitig!

Zusätzlich zu den Frauen, die in den verschiedenen Ausbildungszentren arbeiten, sind etwa 60 Frauen in unserer zentralen Schneiderei angestellt. Sie scheidern jährlich 100.000 Uniformen für unsere Schulen. Sie arbeiten für einen fairen Lohn in einem gesunden und sicheren Umfeld. Viele dieser Frauen sind Mütter der Schüler und gehören der jeweiligen örtlichen Gemeinschaft an.

90% ihres Einkommens kommt ihrer Familie zu gut. Ihre Kinder erleben eine Mutter, die mit sich selbst zufrieden ist und für ihre Familie und andere sorgen kann. Diese Wertschätzung überträgt sich auf Kinder, die die Schule durchlaufen, die einen Hochschulabschluss machen und einen enerationsübergreifenden Schritt tun und für ihre Familie auf einen neuen Weg ebnen für Würde und Freiheit.

 

(credi DFN USA)