Viele Menschen, die Rashit sehen, nehmen nur wahr was ihm fehlt: Er hat keinen High-Class-Hintergrund; er hat nicht viel Selbstbewusstsein; er trägt keine tollen Kleider; er hat keinen Vater.

Als er neun Jahre alt war, verlor Rashid seinen Vater: Er nahm sich das Leben. Daraufhin musste er die Schule verlassen, weil es kein Geld mehr für die Schulgebühren gab. Von da an musste er arbeiten, um seine Familie zu unterstützen: Holz spalten, Besorgungen erledigen und sich um seine Geschwister kümmern.

Aber sein Leben wurde durch das definiert und geprägt, was er verloren hatte. Und genauso wurde er von seiner Umgebung wahrgenommen.

Glücklicherweise gab es jemanden, der mehr sah, als Rashids äußere Umstände. Ein Nachbar glaubte, Rashid verdiene eine bessere Chance und könne die Beschränkung der Diskriminierung und Armut überwinden. Dieser Nachbar erzählte ihm von einer Good Shepherd Schule und unterstützte ihn bei der Anmeldung.

Inzwischen liebt Rashit es zu lernen. Er liebt die gemeinsamen Pausenspiele, wie Cricket und Fangen. Lehrer beschreiben ihn als einen der liebenswürdigsten Jungen der Klasse.

Wichtiger noch: Er wächst heran in einer liebenden Schulgemeinschaft, die ihm die Möglichkeit bietet zu entscheiden, wer er sein möchte. Was er im Schulunterricht lernt ermöglicht ihm von einer besseren Zukunft zu träumen.

Sein Leben wird nicht mehr definiert durch das, was er verloren hat, sondern durch das, was er gewinnt – auch dank eines Nachbarn, der daran glaubte, Rashid könne die Beschränkung der Armut und Diskriminierung überwinden.


Wie Rashids Nachbar glauben auch wir von DFN, dass Kinder die Einschränkungen durch Diskriminierung und Armut überwinden können und wollen dazu beitragen, dass Kinder eine Chance bekommen.

(Credit DFN USA)