Bedrohte Menschen
in die Freiheit führen

Prävention wahrt Menschenwürde

Prävention von Menschenhandel
betont den Wert jedes Menschen.
Prävention von Menschenhandel
verhindert Übel und Elend.
Prävention von Menschenhandel
bietet neue Lebensperspektive.

A Free Woman - Trafficking Prevention

MENSCHENHANDEL ENTWÜRDIGT

Der Menschenhandel zielt auf Frauen und Kinder, für die es weder unterstützende Systeme noch finanzielle Sicherheit gibt. Deshalb sind sie leichter zu überreden, auszubeuten oder gar zu verschleppen. Kinder brechen die Schule ab oder gehen erst gar nicht hin, um auf der Straße zu betteln oder den Müll nach Verkäuflichem oder Essbarem zu durchsuchen. Jungen und Mädchen werden als Hausbedienstete für Wohlhabende gehalten, als Teppichknüpfer oder als Ziegeleiarbeiter. Nachdem ein Kind in der Falle des Menschenhandels landet, gibt es kaum Hoffnung auf ein Entkommen.

Zu oft geschieht das Undenkbare: Eine Familie in einer scheinbar ausweglosen Situation sieht keine andere Möglichkeit, als ihre junge Tochter in das Jogini-System zu verkaufen, in eine Art ritualisierte Prostitution. Es ist illegal und entsetzlich, und dennoch gibt es immer noch weit über 100.000 dieser rituellen Prostituierten, Joginis.

PRÄVENTION WÜRDIGT

Die Good Shepherd Initiative der Prävention des Menschenhandels kämpft dafür, diesen Joginis Hoffnung und Zukunft zu bieten. Prävention des Menschenhandels und Befreiung aus Sklaverei ist jedoch erst der Anfang. Good Shepherd arbeitet daran, ihnen das zu bieten, was sie für eine neue Lebenssituation brauchen – Beratung, Unterricht, Erwerbstraining – und Wertschätzung.

Good Shepherd weiß, dass der beste Weg Menschenhandel zu bekämpfen der ist, ihn zu verhindern. Der erste Ansatz ist Bildung, dann aber auch Unterstützung durch ein Netzwerk von Frauen, ehemalige Opfer des Menschenhandels, die nun jedoch frei sind, den „Freedom Fighters“. Sie sind unterwegs in den Dörfern Indiens, um nach Mädchen Ausschau zu halten, die in der Gefahr sind, in die ritualisierte Prostitution verkauft zu werden. Diese unerschrockenen Frauen arbeiten mit den Teams von Good Shepherd, um gefährdete Mädchen zu identifizieren, Kindern Schutz zu bieten und an die Behörden zu appellieren.

Good Shepherd betreibt Schutzhäuser für diese gefährdeten Menschen. Hier wird seelsorgerliche Beratung angeboten, Unterricht und Erwerbstraining. Hier soll ihre Würde neu betont und ihnen Hoffnung für die Zukunft gegeben werden. Eine anstrengende Aufgabe, aber eine zutiefst lohnende!

hands of indian girl

Bitte nicht wegschauen:
Das unvorstellbare Jogini System

 Es mag beklemmend sein, aber bitte nicht wegschauen.

Seit mehr als 2.000 Jahren sind Hunderttausende Mädchen in Indien in rituelle Sexsklaverei gezwungen worden.

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Bitte nicht wegschauen: Das entsetzliche Jogini System

Es mag beklemmend sein, aber bitte nicht wegschauen.

Seit mehr als 2.000 Jahren sind hunderttausende Mädchen in Indien Opfer der rituellen Sexsklaverei geworden.

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WIE SIE HELFEN KÖNNEN

  • Informieren Sie sich über das Thema „Menschenhandel“ in Indien, z.B. durch Medienberichte (siehe: RESSOURCEN).
  • Machen Sie die Situation des Menschenhandels immer wieder zum Gesprächsthema und weisen Sie Ihre Gesprächspartner auf die Demütigung und das Unrecht hin, das die Betroffenen erleiden.
  • Sprechen Sie mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie mit Pressevertretern über das Los der jungen Frauen, die als Joginis geweiht werden, aber auch über das Los der Millionen Kinder, die zur Arbeit gezwungen werden und oft in Schuldknechtschaft landen.
  • Überlegen Sie sich, ob es in Ihrem Umfeld Möglichkeiten gibt, dieses Thema breiter bekannt zu machen, z.B. in einem lokalen Mitteilungsblatt oder auf anderen Medienkanälen.
  • Vielleicht bietet es sich an, Ihrem Bundestagsabgeordneten zum Thema „Menschenhandel“ in Indien zu schreiben.
  • Begleiten Sie die Initiativen zur Prävention des Menschenhandels und der Wiederherstellung der Menschenwürde im Gebet.
  • Ziehen Sie in Erwägung, auch im Rahmen Ihrer Kirchengemeinde oder Interessensgemeinschaft, Initiativen und Projekte zur Prävention des Menschenhandels finanziell zu unterstützen, besonders die Schulbildung, aber auch die Finanzierung eines geplanten 150-Betten Schutzhauses für junge Frauen.
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Frauen in Schutzhäusern
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Jogini Weihen verhindert
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Ehemalige Opfer, „Freedom Fighter“, im Hilfs-Netzwerk

Sie läßt sich nicht entmutigen: Niras Ringen  um Freiheit

Nira wurde in eine Familie hinein geboren, in der es nur Mädchen gab. Ihre Eltern ließen sie als Jogini weihen, weil sie glaubten, die Götter und Göttinnen würden sie dafür belohnen. Nach ihrer Weihe leben Joginis weiterhin bei ihrer Familie, müssen jedoch jedem im Ort der es möchte, sexuell zu Diensten stehen – ritualisierte Prostitution in der schrecklichsten Form.

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Sie läßt sich nicht entmutigen: Niras Ringen  um Freiheit

 

Nira wurde in eine Familie hinein geboren, in der es nur Mädchen gab. Ihre Eltern ließen sie als Jogini weihen, weil sie glaubten, die Götter und Göttinnen würden sie dafür belohnen. Nach ihrer Weihe leben Joginis weiterhin bei ihrer Familie, müssen jedoch jedem im Ort der es möchte, sexuell zu Diensten stehen – ritualisierte Prostitution in der schrecklichsten Form.

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