ÜBER UNS

ÜBER UNS2020-11-12T15:51:21+00:00
Liebe treibt uns. Mitgefühl motiviert uns. Service begeistert uns.
Transformation verändert uns. Mission verbindet uns. 

“Dignity Freedom Network”

Liebe treibt uns. Mitgefühl motiviert uns. Service leitet uns. Transformation bewegt uns. Mission verbündet uns. 

Dignity Freedom Network e.V. in Deutschland ist Teil von Dignity Freedom Network International. Präsident ist der leitende Bischof der Good Shepherd Church India und Bürgerrechtler Joseph D‘Souza. In Deutschland ist Dignity Freedom Network eingetragen im Vereinsregister Charlottenburg, Berlin. Der Verein ist  als gemeinnützig mildtätig anerkannt.  1. Vorsitzender ist Bernd Gülker.

Dignity Freedom Network ist der verlängerte Arm der karitativen und gemeinnützigen Arbeit der Good Shepherd Church of India. Diese verantwortet die Ausrichtung und alle Initiativen der jeweiligen Maßnahmen. Die durchführenden Organisationen in den Bereichen Bildung und Diakonie sind eigenständige indische Rechtspersönlichkeiten (z. B. die Operation Mercy India Foundation). Sie sind von der indischen Regierung als gemeinnützig und karitativ anerkannt und agieren unter dem Dach der Good Shepherd Church of India. Dignity Freedom Network ist offizieller Vertreter dieser Arbeit außerhalb Indiens.

GRÜNDUNGSMITGLIEDER DIGNITY FREEDOM E.V.

Joseph D’Souza, langjähriger Leiter anglikanische Good Shepherd Church of India and Associated Ministries (ehemals OM Indien). Moderator und Leitender Bischof der Good Shepherd Church of India, Hyderbad

Bernd Gülker, Leitungsentwicklung; ehemals Vorstand Geschenke der Hoffnung e.V. und  Internationaler Vorstand OM Ships

Diana Molnar, Volljuristin, Verwaltungsleiterin, ehemals Projektleiterin “Weihnachten im Schuhkarton”, Berlin

Uwe Heimowski, Erzieher und Diplom-Theologe; Beauftragter der Evangelischen Allianz in Deutschland am Sitz des Bundestags und der Bundesregierung. Engagiert für christliche Werte in der Politik, darunter das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. https://politik.ead.de/beauftragter/

Wladimir Pikman, Mathematiker, Theologe und Rabbiner der messianischen Gemeinde Beit Schomer Israel, Berlin und Leiter vom internationalen jüdisch messianischen Dienst Beit Sar Shalom

Robert Tepaß, ehemaliger Investmentbanker; Gründer und Geschäftsführer von www.Raisedtolife.de Unternehmensberatung für gemeinnützige Organisationen. Gründer und  Interim Geschäftsführer von www.Visioneers.berlin

Daphne Gülker, Juristin, Barrister (non-practising); Schwerpunkt: Menschenrechte, Business and Human Rights, Internationales Arbeitsrecht; Programmdirektorin “Responsible Sourcing”, Barcelona, Spanien

Internationales Referenz Kommittee:

  • Lord David Alton – House of Lords, Großbritannien
  • Baroness Cox – House of Lords, Großbritannien
  • Tom MacCallie – Maclellan Foundation, USA
  • Rev Dr. Richard Howell, ehemals World Evangelical Alliance, heute: Caleb Institute, Indien
  • George Verwer, Gründer und langjähriger Internationaler Leiter von Operation Mobilisation, Großbritannien/USA
  • Rev Paul Hartcourt- Direktor ‘New Wine’, Großbritannien
  • Ted Hilton, Unternehmer, Kanada

„Good Shepherd Church“

Die Good Shepherd Church of India ist eine anglikanische kirchliche Bewegung. Sie ist besonders in den letzten zwei Jahrzehnten in vielen Gegenden Indiens stark gewachsen. Die Good Shepherd Church of India ist zwar eine immer noch relativ junge Kirche, fühlt sich jedoch der alten Kirche Indiens verbunden. Ihre Mitglieder repräsentieren viele verschiedene Ethnien, Kasten und Volksgruppen. Die Kirche bietet Gläubigen jeder Herkunft geistliche Heimat. Sie fördert die persönliche geistliche Entfaltung Einzelner, besonders im Blick auf ihre Liebe zu Gott sowie zum Nächsten.

Als Ausdruck ihres geistlichen Lebens vertritt sie ein ganzheitliches Zeugnis von Jesus Christus in Wort und Tat. Sie hat das Wohlergehen des ganzen Menschen im Blick: persönlich, geistlich und gesellschaftlich. Sie lehrt, dass alle Gläubigen berufen sind dort zu dienen, wo sie ihren Platz in Kirche und Gesellschaft haben. Identifikation mit, sowie Zugehörigkeit zu einer Gemeinde sind Ausdruck eigener, freier Entscheidung. Die Good Shepherd Church of India lehnt jede Form von Konversion auf Basis von Druck, Manipulation, Bestechlichkeit oder anderer nicht-freiwilliger Entscheidung ausdrücklich ab.

Zum Selbstverständnis der Good Shepherd Church of India gehört ebenfalls die geistliche und gesellschaftliche Verpflichtung für alle Menschen. Die Kirche lebt Nächstenliebe im Besonderen in ihrer karitativen und gemeinnützigen Arbeit, sowohl vor Ort als auch überörtlich. Bedingungslose, persönlicher Zuwendung sowie Anerkennung und Achtung des Einzelnen sind ein Markenzeichen.

 

Dignity Freedom Network
&
Good Shepherd Church of India

Dignity Freedom Network e.V. vertritt die karitative und gemeinnützige Arbeit der anglikanischen Good Shepherd Church of India in Deutschland.
Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit, politische, kirchliche und institutionelle Fürsprache.
Akquise und Vermittlung von Finanz-, Sach- und Hilfsmitteln sind ein weiteres Aufgabengebiet.

Internationaler Präsident “Dignity Freedom Network”

ist Joseph D’Souza. D’Souza, ein international renommierter indischer Bürgerrechtler und Bischof. Seine Arbeit wird in Indien sowie in vielen Ländern weltweit von zahlreichen Verantwortlichen in Kirche und Gesellschaft gewürdigt.

Als Vorsitzender der Bischöfe der Good Shepherd Church ist er sogleich der Primas dieser Kirche und ihren zugehörigen Arbeitszweigen in Schul- und Gesundheitswesen, Förderung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit, sowie der theologischen Ausbildungs- und Verlagsarbeit.

Bischof D’Souza ist Gründer und Internationaler President des Dignity Freedom Network. Das Netzwerk vertritt die schulischen und karitativen Arbeitszweige der Good Shepherd Church außerhalb Indiens und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Arbeit mit den Armen sowie den ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen, besonders der Dalits. Dignity Freedom Network ist vertreten in Australien, Brasilien, Deutschland, Grossbritannien, Kanada, der Schweiz, und den USA und arbeitet gleichzeitig mit weiteren Partnern in etwa 25 Ländern. Das Wort „Dalit“ bedeutet “zerbrochen”; Dignity Freedom Network tritt ein für das Anliegen der “zerbrochen” Menschen, besonders der “zerbrochenen” Frauen in Indien und Südasien.

D’Souza ist ebenfalls Gründungspräsident des ökumenischen “All India Christian Council”, einer der größten interkonfessionellen Koalitionen von Christen in Indien. Der Rat addressiert die Thematik der Verfolgung und Unterdrückung von Christen und anderen Minderheiten in Indien. Das All India Christian Council pflegt aktive Beziehungen mit Verantwortlichen anderer Glaubensgemeinschaften, mit Muslimen, Buddhisten, Hindus, Sikhs und Leiter anderer Glaubensrichtungen.

Bischof D’Souza ist ein eloquenter Fürsprecher der kirchliche Bewegung und tritt für eine gestaltende Kraft der Kirche in der Gesellschaft ein, auf geistlicher Ebene sowie auf dem Gebiet sozialer Bedürfnisse. Sein Bekenntnis ist: “Ich liebe Indien und ich liebe Jesus Christus, und es gibt zwischen der Liebe zu beiden keinen Gegensatz.“

Internationale Veröffentlichungen (Auswahl) – Joseph D’Souza

Newsweek | The World Has Naively Believed That China Has Good Intentions. It Doesn’t.
https://www.newsweek.com/world-has-naively-believed-that-china-has-good-intentions-it-doesnt-opinion-1512873
THE CHRISTIAN POST | COVID-19 EXPOSES DIRE LIVING CONDITIONS OF INDIA’S BOTTOM HALF BILLION
https://www.christianpost.com/voices/covid-19-exposes-dire-living-conditions-of-indias-bottom-half-billion.html
Newsmax | Lessons From Berlin’s Topography of Terror Museum
https://www.newsmax.com/josephdsouza/berlin-topography-of-terror-museum-holocaust/2019/09/03/id/931083/
Christianity Today | Why Human Dignity is a Gospel Issue
https://www.christianitytoday.com/edstetzer/2019/january/why-human-dignity-is-gospel-issue.html
Christian Today | Telling a better story: How India’s Christians are fighting for dignity for Dalits
https://www.christiantoday.com/article/telling-a-better-story-how-indias-christians-are-fighting-for-dignity-for-dalits/130348.htm
The Washington Times | The India most Indians want
https://www.washingtontimes.com/news/2018/jan/2/indians-want-free-tolerant-india/
Weitere Veröffentlichungen auf https://thekcompany.co/dignity-freedom-network/

Häufige Fragen

Wer sind die Dalits?2020-11-03T10:47:58+00:00

Als Dalits bezeichnen sich die Menschen, die im Kastensystem Indiens am untersten gesellschaftlichen Ende stehen und eigentlich nicht zum Kastensystem gehören, sondern kastenlos sind. Das Wort „Dalit“ bedeutet “zerbrochen”. Die Dalits üben seit jeher Berufe aus, die für Angehörige höherer Kasten „unrein“ sind, etwa Reinigung der Kloaken und Entsorgung von Abfällen und Kadavern. Das bestimmt auch heute noch ihren Status in der indischen Gesellschaft.
Die Angehörigen höherer Kasten meiden die Dalits traditionell. Umfragen zufolge gibt etwa ein Viertel der Inder an, sich bewusst von Dalits zu distanzieren. Dort, wo Dalit-Kinder die Möglichkeit haben reguläre Schulen zu besuchen, wird oft ebenfalls , zum Teil diskriminierende, Distanz gewahrt.
Schätzungsweise 20% der indischen Bevölkerung sind Dalits, zwischen 250 und 300 Millionen Menschen. Die Mehrheit von ihnen lebt in Armut und sozialer Diskriminierung. Obwohl das Kastensystem offiziell 1950 abgeschafft wurde, wird es in weiten Teilen des Landes bis heute praktiziert.

Warum ist Schulbildung in Englisch so wichtig?2020-10-22T11:47:09+00:00

In vielen Dorfschulen findet der Unterricht in der jeweiligen lokalen Sprache statt. Um jedoch an einer Universität studieren zu können, ist eine englische Schulbildung Voraussetzung. Wenn ein Dalit-Schüler kein Englisch lernt, gibt es kaum Chancen, der gegenwärtigen Situation zu entkommen. Der Besuch einer Good Shepherd Schule erfüllt dieses Kriterium: jeder Schüler lernt Englisch, die Geschäftssprache Indiens.

Was wird den Kindern in den Good Shepherd Schulen unterrichtet?2020-10-20T16:22:28+00:00

Die Kinder lernen nache einem von der Regierung vorgegebenen Kurrikulum. Englisch ist die primäre Unterrichtssprache. Ohne die Fähigkeit, Englisch zu sprechen und zu schreiben haben Kinder kaum Chancen, sich in der indischen Gesellschaft zu behaupten. Die Lernenden erhalten ebenfalls eine werte-basierte Bildung, die die Prinzipien von Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde für alle betont. Die Good Shepherd Schools bieten Kindern Schulbildung ohne Ansehen von Klassenzugehörigkeit oder Glaubensbekenntnis.

Wie verbessern sich die Zukunftsaussichten eines Dalit Kindes durch die Schulbildung von Good Shepherd?2020-10-22T11:49:18+00:00

Die Good Shepherd Schulen haben als Ziel, Schüler für  “Junior College” (Klassen 11-12) und dann für die Universität (normalerweise Bachelor’s Degree und höhere Ausbildung) vorzubereiten. Unsere Beobachtungen zeigen, dass etwa 90% of aller Good Shepherd Schüler diesen Pfad einschlagen. Der Lehrkörper jeder Schule berät die Schüler und begleitet sie in Richtung ihrer zukünftigen Karriere, mit Blick auf Stärken, Interessen und akademischem Potenzial. Mitarbeiter der Schulen bemühen sich ebenfalls, Zugangsmöglichkeiten für örtliche und überregionale Hochschulen und Universitäten sowie Stipendien für Dalit -Absolventen zu finden.

Studenten, die eine akademische Ausbildung in Handel oder Technik anstreben, unterstützen die Schulen sie bei der Suche nach relevanten Ausbildungs- und Studienplätzen.

Verringert Schulbildung das Risioko eines Kindes wirklich, Opfer von Menschenhändlern zu werden?2020-10-22T11:49:56+00:00

Definitiv ja – zu 100%. Indien hat die weltweit höchste Kinderzahl, aber auch die höchste Anzahl Kinder, die in Armut leben. Extreme Armut sind Risiken für Kinderarbeit und Kinderhandel. Schulbildung bietet nicht nur einen sicheren Ort, um erwachsen zu werden, aber auch, den Fängen der wirtschaftlichen Armut zu entkommen. Eine qualitativ gute Schulbildung sowie eine sichere und liebende Umgebung ändern den Kurs eines Kindes auf Dauer.

Gibt es “Erfolgsgeschichten” von Absolventen?2020-11-01T17:12:56+00:00

Natürlich! Pranitha ist eine unserer Absolventinnen der jüngsten Vergangenheit. Sie ist inzwischen Doktor der Pharmazie. Sie können mehr über sie in unserem Blog erfahren.

Was unterstützt eine Spende an DFN?2020-10-22T11:52:22+00:00

Alle generellen Spenden führen wir der Gesamtarbeit von Good Shepherd zu, um Wert und Würde für marginalisierte Menschen in Indien und Südasien wieder herzustellen. Wir glauben, dass ein ganzheitlicher Ansatz der Transformation eines Gemeinwesens der beste Weg ist, dauerhafte Veränderung zu bringen. 

Was macht DFN mit Spenderinformationen?2020-10-22T11:53:21+00:00

Weder verkaufen, noch vermieten oder tauschen wir die Namen, postalischen Adressen, E-Mail Adressen oder Telefonnummer unserer Partner oder Spender mit irgendeiner anderen juristischen Person. Für weitere Informationen lesen Sie bitte unser Datenschutzerklärung.

Wie weiß ich, dass meine Spende verantwortungsvoll eingesetzt wird?2020-10-22T11:54:04+00:00

DFN will auf bestmögliche Weise Entrechtete und Ausgestoßene in Indien und Südasien unterstützen. Good Shepherd in Indien, dessen verlängerter Arm wir sind, richtet sich nach höchsten geschäftlichen und perönlichen Standards, die von der indischen Regierung regelmäßig überprüft werden. In Deutschland stehen wir, aufgrund der kurzen Vereinsgeschichte, am Anfang einer Beziehung mit den für rechenschaftspflichtigen Einrichtungen.